5. Dezember 2016

Warum Trocknerbälle

Mit Trocknerbällen aus Schafwolle für den Wäschetrockner können Sie bis zu 40% Zeit / Energie sparen, erhalten weichere Wäsche und mehr. Die kleinen Kugeln für den Trockner gehören wirklich in jeden Haushalt.

Trocknerkugeln sollen den Trockengang um bis zu 40 % reduzieren und somit Energie sparen. Ebenfalls sollen sie den Weichspüler ersetzen. Das versprechen zahlreiche Produkte und tatsächlich ist an den Vorgaben der Hersteller viel dran. So auch die Trocknerbälle von Swooly, welche durch zuverlässige Ergebnisse überzeugen. Dennoch dürfen Nutzer sich nicht alleine auf die kleinen Bälle verlassen.

Kleine Trocknerbälle – große Wirkung

trocknerbaelle-backgroundDurch die Reibungen der Textilien (Kleidungsstücke) im Wäschetrockner werden die Membrane fransig und rau. Das häufigste Problem dabei, das Resultat liegt nicht an der Verarbeitungsqualität der Wäsche, sondern dass sich zu viel Wäsche im Trockner befindet.
Wird die Trocknertrommel vollgestopft, kann die Wärme nicht aus allen Bereichen der Wäsche die Nässe entziehen. In der Folge sind nach einem Trockengang einige Wäschestücke noch feucht oder zumindest klamm. Ärgerlich, denn durch einen erneuten Trockenzyklus wird viel Energie verschwendet. Die Alternative wäre, die Wäsche auf einem Wäscheständer auszubreiten. Doch das kostet sehr viel Zeit. Handelt es sich um Arbeitskleidung oder den Lieblingspulli, dann kann die Geduld manchmal ganz schön anstrengend wirken. Der Weg lässt sich mit Trocknerbälle abkürzen. Diese kleinen Bälle werden einfach zwischen die Wäsche gelegt. Dadurch wird die Wäsche auseinandergehalten. Es kommt zu geringeren Reibungen und die Fasern bleiben länger erhalten. Außerdem kann die Feuchtigkeit durch die aufkommende Trocknerwärme verdampfen und wird nicht in Wäschezwischenräume gespeichert. Anwender müssen zudem darauf achten, dass die Trommel maximal halbvoll gefüllt wird, es sei denn, vom Hersteller des Trockners stehen andere Angaben in der Bedienungsanleitung geschrieben.

Weichspüler – darauf kann verzichtet werden

Die kleinen Trocknerbälle haben einen weiteren positiven Nebeneffekt, mit dem der eine oder andere Händler gar wirbt. Durch die geringeren Reibungen bleiben die Fasern fülliger und damit auch weicher. Normal übernimmt ein Weichspüler diesen Vorgang. Die Silikone der Flüssigkeit legen sich wie eine Hülle um die Fasern, die sich dann weicher anfühlen. Der Nachteil der Weichspüler sind die enthaltenen Chemikalien, die in das Abwasser geleitet werden. Das Wasser zu reinigen ist sehr aufwendig und mit hohen Kosten verbunden, mit ein Grund, warum in Deutschland in vielen Landesteilen die Wasserkosten steigen. Je weniger Chemikalien ins Abwasser fließen, desto leichter lässt es sich reinigen und in dem Wasserkreislauf zurückführen.

img_1426Die Trocknerbälle übernehmen den Weichmacher also auf natürlicher Art. Das spart bares Geld und entlastet die Haushaltskasse, da künftig kein Weichspüler mehr nachgekauft wird. Die Trocknerbälle sind eine einmalige Anschaffung. Sicherlich nutzen diese sich nach Jahren ab, aber im Vergleich zu den Kosten für Flüssigweichspüler sind die Trocknerbälle ergiebiger.

Markenhersteller für Trocknerbälle im Mehrpack

SmilingPeople mit der Marke Swooly ist einer dieser Hersteller, die nach einer Alternative zum Flüssigweichspüler gesucht haben und fündig wurden. Das Unternehmen vertreibt die Trocknerbälle aus 100 % Schafwolle und verzichtet auf separaten Füllstoffen. Die Wolle stammt von Schafen aus Neuseeland und die Verarbeitung erfolgt teilweise maschinell und per Hand in Fernost. Viele Menschen haben Vorbehalte gegen die Herstellung in fernen Ländern zu minderen Konditionen. Bei der Fertigung geht es allein um die Feinmotorik, derartige Produkte per Hand herzustellen. Das Handwerk wird in Europa nicht mehr geschult, was bedeutet, dass natürliche Rohstoffe in fernen Ländern zu den dortigen marktüblichen Konditionen verarbeitet werden müssen, damit Konsumenten in Europa daraus einen Nutzen ziehen.

Schafwolle ist sehr verträglich und hat antiallergische Eigenschaften, was besonders Babys mit einer empfindlichen Haut entgegen kommt. Alternativ gibt es Trocknerbälle aus gehärtetem Kunststoff. Die meistens in bunten Farben gehaltenen „Igelbälle“ sollten auf ihre Zusammensetzung hin überprüft werden. Ein Nachteil, die Verringerung der Trockenzeit beträgt bei Kunststoff-Trocknerbällen nur rund 25 %.

Augen auf bei der Anwendung von Trocknerbällen

Die Trocknerbälle wissen nicht, wie lange der jeweilige Trockner für einen Trockengang benötigt. Die Bälle sind also auf die Steuerung von außen angewiesen. Wurde bisher sehr heiß getrocknet, sollte mit den Trocknerbällen eine mittlere Wärmestufe gewählt werden. Dadurch verkürzt sich der Trocknergang und eine Überhitzung der Wäschefasern wird vermieden. Nach dem Trocknen müssen die Bälle abkühlen, erst dann können sie wieder in den Beutel oder in einer anderen Verpackung gelagert werden.